Er wollte das Bauunternehmen Holzmann retten - und warf das Steuergeld
zum Fenster raus.
Gerettet hatte er nichts.
Siehe Opel: Der Staat als Helfer in
der Not?
Gott sei Dank – dank FDP: NEIN. Und jetzt?
Vergehen - aufgehen
Ich hatte mit der evangelischen Kirche (in
Vorpommern oder in Württemberg), in die ich seit meinem 5. Lebensjahr bis zum
18. Lebensjahr sonntäglich besuchte, in Künzelsau Jugendarbeit, etc. gemacht
habe, vom Theater-AG bis hin zum Besuch des evangelischen Kirchentags 1969 in Stuttgart, ein
NICHT-Verhältnis.
Was ich immer gelernt hatte – in dieser
Kirche – das war kalt, ohne Herz und gnadenlos. Ich wollte die endgültige
Scheidung von dieser „Kirche“, die für mich nur eine mörderische Sekte war. So
wie ich die Scheidung meiner Eltern wollte, weil sie sich auseinandergelegt
hatten. Aber bei den Eltern bin ich gescheitert bin gescheitert. Sie wollten in
der lüge leben. Aus Angst vor dem Leben? Meine Mutter sagte mir – JA.
Ich war glücklich, dass ich raus war – aus
der hässlichen, bösen und grausamen evangelischen Kirche / siehe auch die
evangelische Reichskirche unter dem
sogenanntem Reichsbischof Müller.
Atheist war ich nicht.
Aber katholisch? Das traute ich mich – ich
allein nicht. Wenn mich jemand an die Hand genommen, vielleicht... Jesuit
wollte ich werden. Das hat mir sehr imponiert. Ich ließ mir viele Broschüren von
der Katholischen Kirche zuschicken.
Ich fühlte, ich bin dem nicht ganz gewachsen
– mit meiner wilden Sexualität, mit meiner dürftigen Intellektualität. Und
unehrlich wollte ich nicht sein ... ich wollte sagen, was ich denke. Und das
sollte wahr sein.
In der Spießer-SPD-Politik ging das nicht
richtig, und später im Journalismus auch nicht, höchstens bei der
SDR-Theaterkritik ... jetzt, mit fast 64 Jahren - ist es viel zu spät.
Wenn ich mich herumschaue ... bei den vielen Gesprächen ist mir nach
wenigen Sätzen klar, dass Leute mit
ihren Lebenslügen nicht ertig werden. Auch im Alter nicht ... selbst nicht mal kurz vor dem Tod.
OK – das haben kluge Leute - wie zum Beispiel die von Brauchitsch’s oder
der Gunter Sachs – auch nicht gekonnt –
aber sie haben die notwendige Konsequenz gezogen.
Das bereit ich im Kopf vor. Falls es mal
notwendig wäre.
Für mich gibt es keinen wunderbaren HIMMEL,
auch eine grauenvolle HÖLLE - oder einen anderen Schwachsinn.
Mein Paradies ist ein wunderbarer NICHTS,
in das wir eintauchen, wenn wir einschlafen, tot sind – das ist mein Himmel. Der
Schlaf, der kleine Bruder des Todes.
Das ist ein göttliches Versprechen –
voller Gnade und Barmherzigkeit. Das wunderbare Nichts. Der Glaube und Gott sind nur etwas für Lebende – ein Stern, ein
Hinweis zum richtigen und guten Leben.
De Tod ist das Ende des Lebens.
Komischerweise haben die meisten Menschen Angst davor – vor diesem alles
erlösende NICHTS.
Deshalb habe ich meine beiden Eltern
verbrennen lassen - und ich will auch verbrannt werden. Und meine Asche soll
ins Meer oder auf einem Weinberg in Heilbronn verstreut werden.
Ich will vergehen ... aufgehen. Das mit
dem Verstreuen ist juristisch schwierig ... aber es muss gehen.
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