Naive
Haltung rüber gerettet
Grimmen ist eine
romantische kleine Stadt in Vorpommern – mit drei Stadttoren, einem
Backstein-Rathaus, vielen kleine Häusern in engen Straßen, etc.. Durch den
zweiten Weltkrieg wurde die Stadt nicht zerstört. Einfach - deutsche
Idylle.
Im Städtischen Krankenhaus
in Grimmen-Bartmannshagen wurde ich im September 1948 geboren, im Dezember in
der protestantischen Marienkirche getauft. Ich liebte und liebe meine
Heimatstadt - sie ist mich das starke Bild von meiner deutschen Romantik.
Mein Vater war 1947 aus
russischer Kriegsgefangenschaft zurückgekommen – sein Geburtsort, die kleine
Stadt Kreuz bei Schneidemühl, war in Westpreußen verloren, nach
1945 polnisch geworden. Er fand seinen 70jährigen Vater in Grimmen, seine
Mutter war kurz nach der Flucht gestorben und in Grimmen beerdigt worden.
Meine Mutter, mit 23 Jahren
Kriegerwitwe geworden, hatte 1944 Berlin wegen der alliierten Bombardierungen
zunächst nach Westpreußen gegangen, und war 1945 im Januar nach Grimmen
evakuiert worden.
Die Not in der romantischen
Stadt Grimmen war auch in den Nachkriegsjahren groß. Meiner Mutter ging vor und
nach meiner Geburt zu den Bauern arbeiten. Viele Lebensmittel, die sie sich mit
harter körperlicher Arbeit erarbeitet hatte, waren für mich als Kleinkind
wichtige Nahrungsmittel – aber mindestens alle vier Monate wurde nach
Westberlin zu den Eltern meiner Mutter gefahren. Denn Berlin hungerte.
Ich erinnere mich an die
Jahre 1950 und später – an die Fahrten nach Westberlin. Die polizeilichen
Zug-Kontrollen durch um Berlin herum. Aber auch an die S-Bahn-Fahrten.
Kilometerlange Fahrten durch Berliner Trümmerlandschaften.
Meine kindlichen Fragen,
warum, warum das so ist - im Gegensatz zu Grimmen … diese vielen Trümmer in
Berlin ... wer hat das gemacht, zerstört - und warum? Mit wurde die lapidare
Antwort gegeben: Es war Krieg. Das ist grausam. Viele sind gestorben. Viele
wurden verletzt.
Und ich frage immer wieder:
Warum? Warum haben die Menschen das gemacht? Alle Menschen, die ich
kannte, waren keine Mörder und keiner Zerstörer. Im Gegenteil - das waren
Aufbauer, nette und freundliche Menschen. Ich habe keine bösen Menschen
getroffen, der andere verletzt oder getötet hatte.
Menschen, die so was
gemacht haben, das waren Verbrecher, böse Menschen. Aber die hab ich als Kind
nicht gekannt.
Ich sah in Grimmen und in
Berlin russische Soldaten, ich sah in Westberlin amerikanische Soldaten - auch
englische und französische Soldaten – und auch Neger, welch ein Wunder. So
schwarz. Und nett und freundlich. Und die haben sich ganz normal und
menschlich verhalten.
Mit kam nicht in den Kopf,
dass Menschen Städte bombardieren können und wollen, andere Menschen bewusst
töten wollen … bei einem Streit muss man doch andere Wege zu finden, als nur
bombardieren und töten.
Diese naive Haltung habe
ich mir rüber gerettet - in meine Erwachsenenwelt.
Die meisten aus der
Regierung und der Generäle aus dem Dritten Reich wurden in Nürnberg von den
Sieger, den Alliierten, verurteilt. Oft mit dem Todesurteil.
Das ist falsch. Und
das verurteile ich.
Gerichte in einem
demokratischen deutschen Staat hätten dieser Kriegsverbrecher anklagen und
verurteilen müssen. Und nicht mit einem Todesurteil – sondern, wenn notwendig,
mit einer lebenslangen Haftstrafe.
Nach einem solch grausamem
Krieg sollte das Todesurteil verbannt sein – als Strafe. Das wäre menschlich
und nicht mehr barbarisch …
Kriegsverbrechen wurden von
Tätern aus Deutschland gemacht - und das muss bestraft werden … aber auch
alliierte Täter haben Kriegsverbrechen gemacht: Zwei Atombomben auf japanische
Städte geworfen, sinnlose und menschenverachtende und grausame
Bombenangriffe auf deutsche Städte, etc. …
Ich als Kind - geboren in
der Nachkriegszeit:
Ich verachte die deutschen
Täter an Kriegsverbrechen, ebenso aber auch die alliierten Kriegsverbrecher.
Jürgen Dieter Ueckert - Tagebuch 2012
Samstag, 30. August 2014
29. August 2012 - Widerstand
Keiner MUSSTE Widerstand leisten – weder
in der Nazi-Zeit noch in der DDR.
Das ist keine staatsbürgerliche Pflicht.
Kurt Schumacher hat keinen Widerstand
geleistet, wurde gejagt und verfolgt – und saß von 1934 bis 1944 im KZ.
Konrad Adenauer hat keinen Widerstand
geleistet, wurde gejagt und verfolgt – sondern saß fast 10 Jahre im Kloster.
Sie haben sich bei vollem Bewusstsein
entschieden, bei der NAZI-Diktatur NICHT mitzumachen – aber sie hatten auch keinen
Widerstand zu leisten - gegen das Dritte Reich. Auch nicht mit Waffen gekämpft.
Ich habe als auch keinen
Widerstand geleistet – weder in der DDR noch in der BRD. Meine Eltern
auch nicht. Sie sind in der DDR einfach "abgehauen".
Ich hatte dann die Möglichkeit:
bei der
linken RAF oder bei den Neo-Nazi-Terroristen. Aber beides sind nicht meine Richtungen.
Im Gegenteil – ich wollte gegen die neuen
kommunistischen oder nationalsozialistischen Bewegungen, wenn sie wieder an die
Macht gekommen wären, mit der Waffe bekämpfen ... das hatte ich mir
geschworen. Als Jugendlicher. Aber ich wurde nicht geprüft ...
UND – ich wollte
kein Politiker werden...
Also. Auch niemand hat Angela Merkel
gezwungen, nach 1989 Politiker zu werden. Aber ...
Merkel spielt sich aber immer auf, als
wäre sie der PRIMUS in Deutschland – sie spielt sich dazu auf, als wüsste sie
alles besser – typisch evangelische Pfarrerstochter. Das ist nicht nur sehr
unangenehm, das ist auch höchst peinlich. Und sie spielt sich als deutsche
Lehrerin für die europäischen Völker auf.
Keiner hat sie dazu gezwungen – zum
Beispiel, den Schwachsinn über Guttenberg zu sagen.
Keiner hat sie gezwungen,
den Schwachsinn über ihre Freundin Schavan zu sagen. Oder den Blödsinn über
Mappus in Baden-Württemberg. Oder die schmierigen Reden vor dem amerikanischen
Kongress. Oder der Satz über die deutsche Staatsräson in Israel. Politischer
Schwachsinn dieser Art hat noch kein deutscher Bundeskanzler gesagt.
Ich habe immer noch den Eindruck, die
Deutschen wollen jetzt mit Angela Merkel eine neue Biedermeier-Zeit beschwören
– Deutschland als fette, reiche, selbstgefällige Nation.
Mein Gott: Wir haben
die arabischen Terroristen in die USA für den 11.9. geschickt – ja, sogar
zuvor in Deutschland ausgebildet ... Wir machen diese deutsche-krude
Außenpolitik in Libyen, Syrien, Ägypten, Irak, Iran, Israel, etc.
Merkel kapiert nicht, dass in erster Linie
Politik Interessenvertretung für das Land ist ... das ist kein
pseudo-intellektuelles Kaffeekränzchen für protestantische
DDR-Pfarrers-Töchter.
Politik ist Kampf – wie bei einem
Schachspiel – auch wenn Frieden ist - und in den Staaten Demokratie herrscht.
Deshalb muss diese Frau weg. Sie und ihre Politik ist für Deutschland und
Europa eine Zumutung ...
Das Zeichen auf der Wand: Wenn sich jemand
an Merkel-Politik orientiert, der hat schon verloren - wie zum Beispiel die
Ministerpräsidenten in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, NRW,
Baden-Württemberg, Hessen, etc. oder der konservative Staatspräsident in
Frankreich ....
28. August 2012 - Geistig und köperlich
Seltsame Erfahrungen habe ich gemacht
„Die (schöne) Welt
als (mein) Wille und (meine) Vorstellung“ fand nur in meinem Kopf statt, in meinen
Gedanken.
Siehe: mein Gedanke, ich könnte als 20-Jähringer ein kluger Jesuit
werden - und ein katholischer Priester werden – ohne fleischige „Sünde“.
Aber
- ich wurde nur schnöder und manchmal schöner und mäßig kluger SPD’ler und Jungsozialist - als 18, 19, 20 Jahren.
Meine “Gedanken” haben damals locker und
leicht beieinander gewohnt, doch hart haben sich meine “Sachen” im Raume
gestoßen. Das war eine sehr deutliche und klare Erkenntnis.
Wie diese etwa auch – aus dem Literaturunterricht: Die gleißende und helle und richtige Wahrheit ist
ein Privileg für die Götter (Lessing). Der Mensch wird in der reinen
Wahrheit der Götter schnell verbrennen.
Der Mensch hat in seiner Hilflosigkeit nun die Möglichkeit, sich der irdischen Wahrheit langsam und vorsichtig anzunähern – und er wird diese
Wahrheit aber nie erreichen.
So ist es auch mit der „Liebe“ - ob geistig und
körperlich.
Was sich im ersten Moment
als flammende Liebe erscheint, das ist oft nur ein Strohfeuer. Ja – es kann
sich sogar als das Gegenteil herausstellen.
Und es kommt dann sehr schnell der Augenblick, wo die Figur, das
Lächeln, die Haare, die Haut, die Augen, die Beine , die Hüften – alles , was
zuvor leuchtete und schön schien – alles das ist nur noch ist hässlich
und übel und verachtenswert.
Wie heißt es bei einer
Büchner-Großmutter-Geschichte so schön – der Mensch ist halt ein „arm
Kind“:
„Es war einmal ein arm Kind und hat kein
Vater und keine Mutter, war alles tot und war niemand mehr auf
der Welt. Alles tot, und es ist hingegangen und hat gesucht Tag und Nacht. Un weil auf der Erde
niemand mehr war, wollt`s in Himmel gehen, und der Mond guckt es so freundlich
an; und wie es endlich zum Mond kam, war`s ein Stück faul Holz. Und da es zur Sonn
gangen, und wie es zur Sonn kam wars ein verwelkt Sonneblum. Und wies zu den
Sternen kan warens kleine goldne Mücken, die waren angesteckt wie der Neuntöter
sie auf die Schlehen steckt. Und wies wieder auf die Erde wollte, war die Erde
ein umgstürtzer Hafen. Und war ganz allein, und da hat sichs hingesetzt und
geweint, und da sitzt es noch und ist ganz allein.“
Das ist deutscher “Nihilismus” pur – aber
so ist der Lebenslauf halt; wenn nicht die Hoffnung wäre.
Es kommt bei vielen
Menschen der Punkt, in dem die Sehnsucht stark wird, sich auszuruhen: Vom
harten Leben auf Erden, vom Siegen/Verlieren, von Gut und Böse ...
Und diese
ewige Sache mit der Liebe ist sehr, sehr fraglich:
- dient sie nur der Fortpflanzung?
- und wenn sich ein Liebender nicht in
seiner Liebe zu einem Geliebten machen kann, ist dann seine Liebe für ihn nicht
nur ein großes Unglück?
Fragen, bei denen viele sehr gern
wegducken... ist ja auch bequemer. In der gemütlichen Wärme der Lüge lässt es
sich besser und bequemer leben ... siehe die schönen Diktaturen in Deutschland.
Donnerstag, 28. August 2014
27. August 2012 - Lauter reden
Ganz unsozialdemokratisch
Wir sind alle lieb, nett, gerecht und voll gutem Willen. Sozis - eben. Oder
besser: Die Sozialdemokratisierung hat nahezu alle Gesellschaftsschichten
erreicht - Unternehmer, Manager, Arbeitnehmer, Adel, Parteien, Kirchen, etc.
Wer seine Augen offen hält, seine Ohren gespitzt, und wer seinen Mund nicht nur
zum Fressen und Saufen benutzt, der beobachtet und spürt das in unserer
bundesrepublikanischen Gesellschaft täglich.Wie damals - so auch heute.
Der Schriftsteller Joseph Roth schrieb 1925 aus Marseille an Bernard von Brentano und Benno Reifenberg treffend:
Morgen beginnt hier der Sozialistenkongreß ... Mit Schillerkragen! Mit Aktentaschen! Mit Regenschirmen! Mit dicken Frauen auf Plattfüßen! Sie gehn ohne Hüte! Sie schwitzen. Sie stinken. Sie trinken Bier. Sie reden lauter als die vielen Orientalen ... Alle Sozialdemokraten sehen deutsch aus. Sogar die litauischen. Denn in Deutschland ist der Typus zu Hause: redlich, fleißig, biertrinkend, die Ordnung der Welt verbessernd. Ein Demokrat und sozial.
,Gerecht!' Hoffnung auf Evolution. Alles deutsch. Der Sehnsucht der deutschen Frau, auf Schuhen ohne Absätze durch ein Leben voller Tätigkeit zu marschieren, kommt der Sozialismus entgegen ... Fortwährend dampfend vor Tätigkeit, Geschwätz, Fortsetzung der Konferenzen am Abend im Café durch Gruppenbildung und lange Tische, Schrecken der Kellner...
Bemerkung nebenbei: Zwischendurch wechselten viele deutsche SPD-Ortsvereine und schlichte Genossen mit flatternden Fahnen zur NSDAP über - um nach 1945 die eigenen Geschichten auszuradieren. Kurt Schumacher, der KZ-Häftling, hat das erkannt ... er musste die neue Sozialdemokratie mit einem Volk aufbauen, das nach Hitler süchtig war - mehr als nur besoffen.
Eben - ohne die vielen "kleinen Hitlers" in allen Gesellschaftsschichten - nicht nur in deutschen Provinzen ("redlich, fleißig, biertrinkend, die Ordnung der Welt verbessernd") - hätte der deutsche Führer Berlin nicht "dampfend vor Tätigkeit" regieren können.
Wie rief Bert Brecht ironisch nach dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 den SED-Welt-Verbesserern zu:
„Wenn die Regierung der Meinung ist, das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt, so soll sie doch das Volk auflösen und ein neues wählen.“
Ging nicht - das haben selbst die Kommunisten kapiert - bis das ostdeutsche Volk die Nase voll hatte - von zwei deutschen Diktaturen hintereinander - und jagte die kommunistischen Bonzen mit Demonstrationen 1990 in die Wüste. Ganz unsozialdemokratisch. Und ganz undeutsch. Na bitte. Es geht doch.
Und nu? Angela Merkel ist eigentlich die typische Sozi-Frau ("Mit dicken Frauen auf Plattfüßen!") - und "dampfend vor Tätigkeit". Die hatte sich 1989/1990 nur in der Tür geirrt. Aber FDJ-Angie kriegt die Union noch hin, in eine anständige SPD ... und dann regieren wieder die sozialdemokratische CDU mit der SPD zusammen ... und Angie kennt keine Parteien mehr, nur noch sich und den sozialistischen Protestantismus.
Auch das geht. In Deutschland.
Der Schriftsteller Joseph Roth schrieb 1925 aus Marseille an Bernard von Brentano und Benno Reifenberg treffend:
Morgen beginnt hier der Sozialistenkongreß ... Mit Schillerkragen! Mit Aktentaschen! Mit Regenschirmen! Mit dicken Frauen auf Plattfüßen! Sie gehn ohne Hüte! Sie schwitzen. Sie stinken. Sie trinken Bier. Sie reden lauter als die vielen Orientalen ... Alle Sozialdemokraten sehen deutsch aus. Sogar die litauischen. Denn in Deutschland ist der Typus zu Hause: redlich, fleißig, biertrinkend, die Ordnung der Welt verbessernd. Ein Demokrat und sozial.
,Gerecht!' Hoffnung auf Evolution. Alles deutsch. Der Sehnsucht der deutschen Frau, auf Schuhen ohne Absätze durch ein Leben voller Tätigkeit zu marschieren, kommt der Sozialismus entgegen ... Fortwährend dampfend vor Tätigkeit, Geschwätz, Fortsetzung der Konferenzen am Abend im Café durch Gruppenbildung und lange Tische, Schrecken der Kellner...
Bemerkung nebenbei: Zwischendurch wechselten viele deutsche SPD-Ortsvereine und schlichte Genossen mit flatternden Fahnen zur NSDAP über - um nach 1945 die eigenen Geschichten auszuradieren. Kurt Schumacher, der KZ-Häftling, hat das erkannt ... er musste die neue Sozialdemokratie mit einem Volk aufbauen, das nach Hitler süchtig war - mehr als nur besoffen.
Eben - ohne die vielen "kleinen Hitlers" in allen Gesellschaftsschichten - nicht nur in deutschen Provinzen ("redlich, fleißig, biertrinkend, die Ordnung der Welt verbessernd") - hätte der deutsche Führer Berlin nicht "dampfend vor Tätigkeit" regieren können.
Wie rief Bert Brecht ironisch nach dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 den SED-Welt-Verbesserern zu:
„Wenn die Regierung der Meinung ist, das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt, so soll sie doch das Volk auflösen und ein neues wählen.“
Ging nicht - das haben selbst die Kommunisten kapiert - bis das ostdeutsche Volk die Nase voll hatte - von zwei deutschen Diktaturen hintereinander - und jagte die kommunistischen Bonzen mit Demonstrationen 1990 in die Wüste. Ganz unsozialdemokratisch. Und ganz undeutsch. Na bitte. Es geht doch.
Und nu? Angela Merkel ist eigentlich die typische Sozi-Frau ("Mit dicken Frauen auf Plattfüßen!") - und "dampfend vor Tätigkeit". Die hatte sich 1989/1990 nur in der Tür geirrt. Aber FDJ-Angie kriegt die Union noch hin, in eine anständige SPD ... und dann regieren wieder die sozialdemokratische CDU mit der SPD zusammen ... und Angie kennt keine Parteien mehr, nur noch sich und den sozialistischen Protestantismus.
Auch das geht. In Deutschland.
24. August 2012 - Zeigefinger
Alles das, was Harry (Windsor) in
seinen jungen Jahren schon so getrieben hat, das alles habe ich als junger Mann
auch gemacht ... nur mit dem Unterschied, es wurde in der Zeitung nicht darüber
berichtet (Gott sei Dank) ... nur meine Bekannten, Freunde, etc. fanden das
entweder gut, toll oder völlig idiotisch ... unangenehm finde ich nur, dass
diese heuchlerische Boulevard-Presse mit ihrem moralinsauren Zeigefinger vor
meinem Gesicht wild herumfuchtelt ...
Er stinkt - dieser Presse-Finger.
Er stinkt - dieser Presse-Finger.
03. August 2012 - Gottes Plan
Na bitte -
radikale Christen / siehe auch: radikale Muslime
"Der Ku-Klux-Klan sieht sich selbst als eine radikal protestantische Organisation. Von den frühen 1900er Jahren durch die 1940er hinweg sahen hunderttausende fundamentalistischer Protestanten (vor allem aus dem Mittleren Westen, aber mit der Zeit auch wieder aus dem Süden) den KKK als Teil ihres Glaubens. Millionen weitere sahen die Methoden des KKK zwar als tadelnswert und extrem an, erkannten die Mitglieder aber trotzdem als vollwertige Christen an und stimmten mit der Meinung des Klans überein, dass weiße Protestanten von Geburt an anderen Gruppen überlegen seien. Zu dieser Zeit wurde die Unterdrückung von Schwarzen, Juden und Katholiken von vielen als Teil von „Gottes Plan“ gesehen."
"Der Ku-Klux-Klan sieht sich selbst als eine radikal protestantische Organisation. Von den frühen 1900er Jahren durch die 1940er hinweg sahen hunderttausende fundamentalistischer Protestanten (vor allem aus dem Mittleren Westen, aber mit der Zeit auch wieder aus dem Süden) den KKK als Teil ihres Glaubens. Millionen weitere sahen die Methoden des KKK zwar als tadelnswert und extrem an, erkannten die Mitglieder aber trotzdem als vollwertige Christen an und stimmten mit der Meinung des Klans überein, dass weiße Protestanten von Geburt an anderen Gruppen überlegen seien. Zu dieser Zeit wurde die Unterdrückung von Schwarzen, Juden und Katholiken von vielen als Teil von „Gottes Plan“ gesehen."
27. Juli 2012 - Beschneidung
Die
Bundesregierung sollte die Beschneidung nicht legalisieren, meint der
palästinensisch-israelische Diplompsychologe Ahmad Mansour im Forum.
Für viele
Jungen sei die Beschneidung "ein demütigendes Erlebnis, dessen psychische
Folgen oft Machtlosigkeit, Angst, Wehrlosigkeit und eine gestörte Männlichkeit
sind".
Alles Aspekte, die in der muslimischen Community kaum eine Beachtung
bekommen. ... Im Gegensatz dazu setzt sich die jüdische Gesellschaft seit
Jahren mit dem Thema Beschneidung öffentlich auseinander.
Die israelische
Zeitung Ha'aretz veröffentlichte eine Umfrage von 2006, wonach knapp drei
Prozent der jüdischen Eltern die Beschneidung verweigern und 16 Prozent gerne
auf den Eingriff verzichten würden, wenn der gesellschaftliche Druck nicht
wäre. Solche Debatten sucht man vergeblich in den muslimischen Gesellschaften."
Die Welt, 19.07.2012
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