Donnerstag, 28. August 2014

27. Juli 2012 - Beschneidung

Die Bundesregierung sollte die Beschneidung nicht legalisieren, meint der palästinensisch-israelische Diplompsychologe Ahmad Mansour im Forum. 

Für viele Jungen sei die Beschneidung "ein demütigendes Erlebnis, dessen psychische Folgen oft Machtlosigkeit, Angst, Wehrlosigkeit und eine gestörte Männlichkeit sind". 

Alles Aspekte, die in der muslimischen Community kaum eine Beachtung bekommen. ... Im Gegensatz dazu setzt sich die jüdische Gesellschaft seit Jahren mit dem Thema Beschneidung öffentlich auseinander. 

Die israelische Zeitung Ha'aretz veröffentlichte eine Umfrage von 2006, wonach knapp drei Prozent der jüdischen Eltern die Beschneidung verweigern und 16 Prozent gerne auf den Eingriff verzichten würden, wenn der gesellschaftliche Druck nicht wäre. Solche Debatten sucht man vergeblich in den muslimischen Gesellschaften." 
Die Welt, 19.07.2012

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen